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Die "Zwergenforschertage" an der Kirchschule Hövelhof waren ein voller Erfolg. Vom 7. bis zum 11. Juni 2010 besuchten
ungefähr 80 zukünftige Lernanfänger die Kirchschule, um hier im Forscherraum einmal zu experimentieren "wie die Großen".
Die "Zwergenforschertage" wurden von allen 4. Klassen gemeinsam vorbereitet und durchgeführt. Die "großen Forscher"
begleiteten die Kindergartenkinder beim Experimentieren und erzählten ihnen nebenbei, was in der Schule so passiert.
Dabei hatte die Aufgabe der 4. Klassen schon weit im Vorfeld begonnen. Die Viertklässler durften zunächst einmal
selbstständig forschen und experimentieren. Diesmal ging es allerdings nicht mehr nur um eigene Beobachtungen und
Erklärungsversuche, sondern vor allem um die Beurteilung der Experimente im Hinblick auf ihre Eignung für die
"Zwergenforscher".
Die Schüler stellten also Kriterien zur Auswahl der Experimente auf und wählten daraufhin
8 von 12 Experimenten aus, die sie für besonders passend hielten. Darunter waren spannende Experimente wie die
tanzende Schlange aus Seidenpapier, schwimmende Papierblumen, die erst im Wasser erblühten, tauchende Gummibärchen
in einem "U-Boot" oder selbstgebaute Luftschiffe.
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Jeweils eine Klasse bereitete zwei Experimente unter der Vorgabe vor, dass die zukünftigen Lernanfänger sie möglichst
selbstständig und ohne Hilfe durchführen können sollten. So wurde in den Klassen eifrig Material zusammengestellt.
Die wichtigsten Arbeitsschritte des Experiments wurden festgelegt und chronologisch festgehalten. Anleitungsplakate,
zusätzliches Arbeitsmaterial und Erklärungen wurden "kindgerecht" gestaltet und Forscherbücher zum Mitnehmen für die
Kindergartenkinder wurden angefertigt.
Anschließend stellten sich die Klassen gegenseitig ihre Experimente vor, damit alle Schüler gut vorbereitet waren auf
die "Zwergenforschertage".
Die zukünftigen Lernanfänger kamen in Gruppen von ca. zehn Kindern, um zwei Unterrichtsstunden mit einer 4. Klasse im
Forscherraum zu verbringen. Jeder "Zwergenforscher" schnappte sich dabei sogleich ein Patenkind aus der 4. Klasse, das
ihm beim Experimentieren sowie beim Malen in das Forscherbuch helfen konnte. In kleinen Schaffenspausen wurde der
Schulhof genauer unter die Lupe genommen und die zukünftigen Lernanfänger konnten von ihren großen Patenkindern ein
bisschen mehr über den Ablauf in der Schule erfahren. Die Patenkinder hingegen lernten, sich mit viel Geduld auch einmal
selbst zurückzunehmen, um die Kindergartenkinder wirklich selbstständig forschen zu lassen.
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